"An einem edlen Pferd schätzt man nicht nur seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

1993 habe ich bewusst den ersten Friesen wahrgenommen, in Holland auf einer Wiese, am langen Zügel geführt. Ein beeindruckendes Bild.

 

Eigentlich komme ich eher aus dem Westernreiten, da ich als Kind Cowboys schon immer klasse fand. Aber aufgrund dieses Bildes und dank Zauberwald, wurde mein Interesse an den Friesen noch einmal verstärkt, und so kam ich 2001 zu meinem ersten Friesenhengst. Was für ein Pferd. Die Zuverlässigkeit beim reiten, das Interesse an der Arbeit, der Umgang, auch als Hengst, einfach nur toll. Durch seinen Beinbruch musste ich ihn leider viel zu früh gehen lassen.

 

3 Monate später kam mein Eelke, der mich 10 Jahre begleitete. Mit ihm hatte ich eine tolle Zeit, ein absolut zuverlässiger Partner, anhänglich, mutig, ehrlich. Kleine Vereinsauftritte, Quadrillereiten, St. Martin, alles hat er mit gemacht. Auch ihn musste ich viel zu früh gehen lassen. 2 Jahre später kam Jidze, ein wunderschöner, aber pflegeintensiver Schatz. Schon etwas älter, dafür dankbar, dass er noch eine tolle Zeit hatte.

 

Mit ihm hatte ich mich zum Weltrekord Grösste Friesenquadrille angemeldet, was er leider nicht mehr erlebte. Dann hat mein Jupp mich bezirzt. Eigentlich nicht das, was ich gesucht habe, hat er sich als toller anhänglicher, liebevoller Freund entwickelt. Ich hatte ihn erst 2 Monate, als wir die weltgrößte Friesenquadrille mit geritten sind, und er war absolut dabei. Das ist unser Ding. Das macht uns beiden Spaß. So sind wir zur Ostsee-Quadrille gekommen. Ich hatte sie schon ein paar Mal live gesehen, war begeistert und freue mich nun umso mehr, hoffentlich noch lange dabei sein zu können.

 

Daniela und Jupp Riehl